KI-SUN hat die Antwort!
21. Jänner 2026
Ein digitaler Assistent für das Personalmanagement des Bundes unterstützt im Arbeitsalltag.
„Wie kann ich meine Arbeitszeiten erfassen?“, „Wie berück-sichtige ich eine Mütter-/Väterkarenz?“, „Wie kann ich einen Reiseantrag anlegen?“ sind einige Beispiele für Fragen, die KI-SUN beantworten kann. Dieser digitale Assistent wurde vom BRZ im Auftrag des Bundeskanzleramtes für den gesamten Bund entwickelt und unterstützt alle Dienststellen bei ihren SAP-Personalprozessen.
Personalmanagement des Bundes
Der Verfahrensverbund Personalmanagement des Bundes besteht aus rund 60 unterschiedlichen IT-Anwendungen, die den gesamten personalwirtschaftlichen Prozess in der österreichischen Bundesverwaltung, von der Rekrutierung bis zur Pensionierung, begleiten. Wie diese Personalprozesse auf SAP-Basis im Arbeitsalltag zu verwenden sind, können die Benutzer:innen in etwa 170 verschiedenen Unterlagen mit über 6.000 Seiten nachlesen. Oder zumindest war das bis Ende 2024 so. Seither kann man KI-SUN nutzen, um auf dieses geballte Wissen zuzugreifen. Der digitale Assistent hilft den mehr als 120.000 Anwender:innen der SAP-Personalprozesse bei der Bedienung problemlos weiter und schafft es mittels künstlicher Intelligenz, komplexe Fragen effizienter zu bearbeiten und schneller zu lösen.
Ausgezeichnete Umsetzung
Das Umsetzungsprojekt von KI-SUN hat nicht nur beim österreichischen Verwaltungspreis 2025 eine Auszeichnung bekommen, sondern auch den Sonderpreis aus dem Studierenden Voting der FH Campus Wien. „Das Bundeskanzleramt hat sich schon immer als innovativer Motor der Verwaltung gesehen“, freut sich Erich Albrechtowitz, Chief Digital Officer des Bundes-kanzleramtes, über diese Auszeichnungen. „Mit KI-SUN haben wir ganz bewusst einen Anwendungsfall für KI gefunden, mit dem wir erste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln und gleichzeitig einen Mehrwert für alle Bundesbediensteten schaffen konnten.“ Auch für die Weiter-entwicklung hat er schon eine Vision: „Die IT-Architektur von KI-SUN soll als Referenzmodell für weitere KI-Lösungen dienen. Gemeinsam mit dem BRZ arbeiten wir schon an weiteren Proofs of Concept auch im Bereich Agentic AI.“
