eGovernment Benchmark

Top-Platzierung für Österreich im eGovernment Benchmark der Europäischen Kommission

21. Oktober 2019

Österreich konnte im eGovernment Benchmark der Europäischen Kommission 2019 mit dem 3. Rang hinter Malta und Estland eine Spitzenplatzierung erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Österreich somit um drei Plätze verbessert. Besonders positiv wurden die Benutzerfreundlichkeit und die Verfügbarkeit von elektronischen Verwaltungsservices bewertet.

Ergebnisse im Detail

Besonders hervorzuheben ist die Vorreiterstellung Österreichs in den Kategorien eID (elektronischer Identitätsnachweis), e-documents (elektronische Übermittlung von Dokumenten zwischen Ländern) und in der Nutzung von Registern. In der Unterkategorie E-Zustellung erzielt Österreich die maximale Punktezahl und hält gemeinsam mit Dänemark, Estland und Litauen Platz eins im europaweiten Vergleich. Die größten Fortschritte hat Österreich im Bereich “Business Cross Border Mobility” zu verzeichnen, das betrifft vor allem die Online-Verfügbarkeit von Verwaltungsservices für Unternehmen.
Europaweiter Vorreiter ist Österreich im Bereich “Digitisation” also Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung – im Hinblick auf Nutzerorientierung, Transparenz, Mobilität und Einsatz von Schlüsseltechnologien.

BRZ: Marktführer in der digitalen Verwaltung

Das BRZ ist als Technologiepartner des öffentlichen Sektors maßgeblich an zukunftsweisenden Entwicklungen im Bereich eGovernment und somit an mehreren besonders hervorgehobenen Services, wie der E-Zustellung oder mobilen Verwaltungs-Apps (oesterreich.gv.at) beteiligt.

"Mit stark userzentrierten Ansätzen und einer Mobile First-Strategie leisten wir im Bundesrechenzentrum einen signifikanten Beitrag zur digitalen Transformation der österreichischen Verwaltung. Die Top-Platzierung Österreichs ist eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit, die wir gemeinsam mit unseren Kunden in der öffentlichen Verwaltung umsetzen“, so Markus Kaiser, Geschäftsführer des BRZ.

Über den eGovernment Benchmark

Der “eGovernment Benchmark” der Europäischen Kommission untersucht jährlich den Stand der elektronischen Verwaltung in 28 EU-Mitgliedsländern inklusive Island, Montenegro, Norwegen, Serbien, der Schweiz, Albanien, Nordmazedonien und der Türkei. Er wurde am 18. Oktober 2019 in Berlin präsentiert.