Sujet "click here"

Warum schwebende Mauszeiger etwas Gutes sind

06. Oktober 2020

Als das Internet erfunden wurde, war die Möglichkeit, auf Texten Links zu anderen Dokumenten oder Seiten zu setzen revulutionär. Die Hyper Text Markup Language ermöglichte die Verbindung von Texten und Verweisen und ist bis heute Grundlage jeder Internetseite, auch wenn seit der ersten Webseite technologisch viel passiert ist.

Scchhhrkkssmsmmmmsdüüüüdlkrkrkrkrkr – und was seitdem passiert ist

Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Ausflüge ins World Wide Web, begleitet durch Modemrauschen, briefmarkengroßen GIF-Bildern und Textwüsten am Bildschirm? Wenn etwas bis heute Bestand hatte, dann die Art und Weise, wie Links zu erkennen sind. Sie sind in bunter Schrift hervorgehoben, oft unterstrichen und ändern manchmal beim Darüberfahren mit der Maus ihr Aussehen.

Mimikri im Cyberspace

Was hat das mit Cybersicherheit zu tun? Dass es im Internet allerhand gefährliche Ecken gibt ist bekannt: Trojaner, passwortschnüffelnde Extensions, Webseiten, die gar nicht das sind, was sie vorgeben zu sein – Stichwort „geben Sie Ihre Kreditkartendaten hier ein um das Konto zu aktivieren." Oft ist es gar nicht so leicht herauszufinden, wohin ein Link tatsächlich führt, bzw. maskieren Übeltäter einen Link gerne, um nicht sofort augenscheinlich werden zu lassen, dass er nicht dorthin führt, wo sie meinen.
Beispielsweise führt der Link www.orf.at auf eine beliebte Nachrichtenseite. Oder etwa doch nicht?

Unser Tipp

Nutzen Sie die Kraft des schwebenden Mauszeigers! Viele Anwendungen und alle Browser bieten die Möglichkeit, schon vor dem Klick auf einen Link eine Information zu erhalten, wo der Link hinführt. Der Text eines Links und das tatsächliche Ziel müssen nicht identisch sein, auch wenn das – siehe das Beispiel oben – so aussieht. Insbesondere Phishing-Attacken funktionieren immer nach diesem Muster. Sie verlinken auf Seiten, die nur auf den ersten Blick so aussehen.

Hier kommt die Hover-Funktion in Spiel: Fahren Sie mit dem Mauszeiger über den Link und prüfen Sie in der Browserzeile oder in den sich öffnenden Infokästchen, wohin der Link führt. So wissen Sie schon vor dem Klick, ob etwas nicht stimmen kann.

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