Bild zeigt ein rothaariges Mädchen vor verschwommenem Hintergrund mit zwei eingefügten Balken, die einen Farbverlauf von lila zu blau durchmachen hinter dem Mädchen

Digitial Austria - der Weg zur Topnation in der Digitalisierung

16. Januar 2019

Im Rahmen der Regierungsklausur Anfang Jänner fand der Kick-off der Initiative Digital Austria statt. Ziel ist es, Österreich zu einer führenden Digitalnation weiterzuentwickeln, um Wohlstand, Arbeitsplätze und Lebensqualität langfristig zu sichern und auszubauen. Digital Austria informiert über Chancen und Erfolgsprojekte, vernetzt Akteure und setzt Schwerpunkte für die Zukunft.

Digitalministerin Margarete Schramböck präsentierte als Ziel, dass Österreich zu den D9 (digital 9) aufschließt. Erreicht werden soll dies mit "Digital Austria" einem Dach für alle Digitalmaßnahmen der Bundesregierung. Auf dieser interaktiven Plattform soll das Know-how aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft einfließen. Ein wichtiger Aspekt dabei: oesterreich.gv.at, das ab März die wichtigsten Amtswege auf das Handy bringt - damit stellt die Verwaltung sukzessive von electronic auf mobile government um.

Vom Vater Staat zum Partner Staat

Digital Austria fokussiert auf die drei Bereiche: Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Unter dem Motto "Vom Vater Staat zum Partner Staat" wird Österreich zum Vorreiter und Vorbild in Europa für innovative und bürgernahe Verwaltung. Die Amtswege sollen so einfach und serviceorientiert wie möglich sein.

Für das BRZ als Innovationspartner der Verwaltung eröffnet sich damit ein enormes Potential.

Endlich einmal once-only

"Ebenfalls heuer werden wir für die Unternehmen ein once-only-Prinzip aufsetzen. Österreichs Unternehmen müssen pro Jahr rund 230 Mio. Meldungen machen, das kostet diese ca. 4,3 Mrd. Euro pro Jahr", so Schramböck. Der Staat soll mit Erlaubnis der Unternehmen diese vorhandenen Daten für seine Formulare nutzen. Ziel ist, dass die Unternehmen nur noch 20 Prozent der notwendigen Daten selbst eintragen müssen.