Innovation as a Service

09. Mai 2017

Bürger/innen und Unternehmen haben das Recht auf eine komfortable, einfache und barrierefreie elektronische Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung.

Der zwölfte Leitsatz der digitalen Strategie der Bundesregierung klingt vage – aber ambitioniert. Doch gerade solch ehrgeizige Ziele greift das BRZ gemeinsam mit seinen Kunden freudig auf. So konnten wir in
Ideation-Workshops gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt ein Zukunftsbild entwickeln, wie denn Interaktionen zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung in Zeiten der digitalen Transformation
aussehen sollen. Schüler/innen, Start-up-Unternehmer/innen, Pensionistinnen und Pensionisten sowie viele weitere interessierte Bürger/innen illustrierten dabei ihre Vision eines personalisierten, pro-aktiven, behördenübergreifenden One-Stop-Shops, in dem sie alle Behördenangelegenheiten möglichst intuitiv, formularlos und interaktionsarm erledigen können.


Im vergangenen Jahr durfte ich zahlreiche solch spannender Workshops begleiten und war beeindruckt von den Resultaten:
Die Anwendung kreativer Methoden und das interaktive Zusammenspiel
zwischen Mitarbeiter/innen der Kunden und des BRZ sowie Bürger/innen machen nicht nur ausgesprochen Spaß, sie bringen auch eine bunte Vielfalt innovativer Ideen hervor, die den Leitsätzen und Strategien der Digital Roadmap Austria neben einem Gesicht auch Hand und Fuß geben.

Bürger/innen und Unternehmen haben das Recht auf eine komfortable, einfache und barrierefreie elektronische Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung.

Doch gute Ideen allein nutzen wenig. Denn eine Innovation ist erst eine solche, wenn sie auch umgesetzt wurde. Als Teil des neuen Bereichs Digitale Transformation wird das Innovationsmanagement des BRZ daher einen klaren Fokus auf die Implementierung neuer Ansätze und Konzepte legen.

In einem neuen Angebot mit dem Branding „BRZ Innovation Factory“ greifen wir Ideen auf, entwickeln sie unter Einsatz von Design Thinking weiter, gießen sie in Prototypen und treiben sie anhand des Feedbacks von Endbenutzerinnen und Endbenutzern immer weiter Richtung Umsetzung. Bei Bedarf beziehen wir externe Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Verwaltung sowie Bürger/innen und Unternehmen ein. Damit ermöglichen wir der Verwaltung den Einsatz von Methoden, die üblicherweise Start-ups vorbehalten sind, und unterstützen auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung. Innovation as a Service sozusagen.