Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

KSÖ-Sicherheitskongress 2013 Cyberlife 2030: Mit Sicherheit in die technologische Zukunft

Datum
12.09.2013  13:00  - 12.09.2013  18:00
Ort
Congress Center Messe Wien, Messeplatz 1, 1020 Wien

Technologie und Sicherheit

Politische Entscheidungsträger, Unternehmen und die Gesellschaft müssen sich auf zukünftige Technologien und die Herausforderungen, die diese an unsere Sicherheit stellen, rechtzeitig vorbereiten. Denn nur wenn der Sicherheitsaspekt von Vornherein bedacht wird, kann technologischer Fortschritt auch sicher sein.

Technologie spielt bei der Erzeugung von Sicherheit traditionell eine große Rolle. Fast jede technologische Weiterentwicklung eröffnet viele Chancen und Möglichkeiten, wirft andererseits aber auch neue Sicherheitsrisiken auf. Durch neue Technologien schaffen wir hoch komplexe Systeme, die gleichzeitig aber auch immer fragiler werden

Die zusehende Verschmelzung von virtuellem und realem Leben macht neue Technologien zu einem relevanten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sicherheitsthema, das nur dann bewältigt werden kann, wenn sowohl staatliche Akteure, als auch die Wirtschaft und Gesellschaft dazu beitragen.

Cyberlife 2013

Der KSÖ-Sicherheitskongress 2013 widmet sich daher dem Thema „Cyberlife 2030: Mit Sicherheit in die technologische Zukunft“. Die Fragestellung, die im Vorfeld auch in einer Szenarienstudie beleuchtet wird, ist: Welche Sicherheitsherausforderungen stellen sich uns durch neue Technologien in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht in Österreich bis 2030?

Themenschwerpunkte des Kongresses

  • Smart Living der Zukunft: Effizient, komfortabel und total vernetzt
  • Cloud Computing und Big Data: Allgegenwärtig, kostengünstig und bequem – aber auch sicher?
  • Digitale Identitäten, Partizipation und E-Government: In Österreich top, dennoch zu wenig genutzt und ein großes Entwicklungsfeld. Und wie steht es mit der Sicherheit?

Digitale Identitäten, Partizipation und E-Government

Schon heute bewegen wir uns über soziale Netzwerke, E-Commerce, E-Government-Anwendungen, etc. im Internet mit einer Vielzahl von digitalen Identitäten. Und diese Vielzahl wird in Zukunft noch zunehmen. E-Government z. B. ermöglicht neue Formen der unmittelbaren und unbürokratischen Beziehungen zwischen Bürgern und Behörden und mehr politische Partizipation. Gleichzeitig wird es aber zu einer immer größeren Herausforderung zu beweisen, dass wir bei unseren privaten, geschäftlichen und behördlichen Tätigkeiten im Internet auch tatsächlich als wir selbst handeln. In den USA wird bereits jeder zwanzigste Opfer von Identitätsdiebstahl oder -missbrauch.

Wie können wir uns davor schützen? Mit einer „Unterschrift“ im Internet via digitale Signatur? Mit der Authentifizierung via Fingerabdruck, andere biometrische Daten, DNA-Erkennung? Diese technologischen Entwicklungen können dabei helfen, bieten aber selbst wieder Raum für Manipulation. Diese und weitere spannende Fragen werden in der Paneldiskussion "Digitale Identität, Partizipation und E-Government" diskutiert.

DI Roland Jabkowski, Geschäftsführer BRZ, wird sich an der Diskussionsrunde beteiligen und mit Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und IT-Wirtschaft diesen Fragen nachgehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sicherheitskongress.at