Zwei IT-Lösungen, mehrere Auszeichnungen

Netzwerk - Social Collaboration

Die IT-Lösung Antraglose Familienbeihilfe hat bereits sechs Preise erhalten. Der erste No-Stop-Shop der Verwaltung wurde vom BRZ im Auftrag des BMF und des BMFJ umgesetzt. Das Projekt zur Einführung von Social Collaboration im Finanzministerium gewinnt einen eAward. Auch hier war das BRZ IT-Partner. 

Nach dem ersten Platz beim internationalen eGovernment-Wettbewerb in Berlin und einem "Best Practise Certificate" beim European Public Sector Award in Maastricht erfährt die Antraglose Familienbeihilfe nun auch in Österreich Anerkennung. Kürzlich erzielte die IT-Lösung gleich vier Auszeichnungen: beim diesjährigen Verwaltungspreis, vergeben durch das österreichische Bundeskanzleramt" erhielt ALF eine Anerkennung und zwei Sonderpreise und beim IT-Wirtschaftspreis eAward den ersten Preis in der Kategorie "Verwaltung und E-Government".

Leuchtturmprojekt ALF

Mit der Antraglosen Familienbeihilfe erhalten österreichische Familien anlässlich der Geburt eines Kindes automatisch die Familienbeihilfe, ohne ein weiteres Formular ausfüllen zu müssen. Insgesamt profitieren geschätzte 80.000 Familien pro Jahr. Der erste No-Stop-Shop der öffentlichen Verwaltung – eine Transaktion, bei der die/der Bürger/in nichts aktiv tun muss – wurde bei der eAward-Verleihung "Botschafter des digitalen Wandels" und als "Leuchtturmprojekt für die moderne Verwaltung" bezeichnet.
IT-Partner BRZ.

Das BRZ setzte die Antraglose Familienbeihilfe im Auftrag des Finanz- und des Familienministeriums innerhalb von nur acht Monaten um. Die neu entwickelte IT-Lösung wurde für die automatische Überprüfung der Bezugskriterien an bereits existierende Services des Bundes und anderer Ressorts angebunden. Technisch ist ALF also ein System zur automatischen Sammlung, Überprüfung und Übermittlung aller für die Gewährung der Familienbeihilfe relevanten Daten an das zuständige Finanzamt.

Know-how-Transfer mit Zukunft

Um das kollektive Wissenskapital von Mitarbeiter/innen effizient nutzen und transferieren zu können, sind zeitgemäße Methoden und Werkzeuge erforderlich. Wissen geht beispielsweise durch Pensionsantritt verloren. Fehlende Nachbesetzungen verstärken das Problem des Wissenstransfers zusätzlich. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wurde im BMF eine Collaboration-Plattform implementiert. Im Hinblick auf den „Arbeitsplatz der Zukunft“ ist es das Ziel, damit die Mitarbeiter/innen in der Projektarbeit zu unterstützen und eine direktere Kommunikation und Zusammenarbeit zu erleichtern.

Social Collaboration erfolgreich umgesetzt

Das BRZ hat die Lösung im Auftrag des BMF gemeinsam mit Unisys realisert. „Das Projekt wurde von uns als Partner für Entwicklung und Betrieb von Behördenlösungen als hoch verfügbare und skalierbare Plattform, basierend auf MS SharePoint, umgesetzt“, erklärt Mag. Robert Grim, BRZ-Teamleiter E-Government Services. „Alle Funktionalitäten stehen integriert in die bestehende IT-Landschaft zur Verfügung und erweitern die Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten innerhalb der Behörde und darüber hinaus.“ Beim eAward erzielte die Collaboration-Plattform in der Kategorie „Arbeit und Organisation“ den ersten Preis.

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