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Seit 1. Jänner 2013 ist die e-Rechnung Realität: Sie ist der Papierrechnung gleichgestellt, sofern die Rechnungsempfängerin oder der Rechnungsempfänger dieser Art der Rechnungsausstellung zustimmt. Sie wird in einem elektronischen Format erstellt, gesendet und empfangen. Was kann die e-Rechnung – und was bringt sie?

„Aufgrund einer EU-Richtlinie wurde mit 1. Jänner 2013 die elektronische Rechnung der Papierrechnung rechtlich gleichgestellt. Die österreichische Bundesregierung geht noch einen Schritt weiter und sieht vor, dass Lieferantinnen und Lieferanten ab 1. Jänner 2014 ihre Rechnungen an den Bund ausschließlich auf elektronischem Weg übermitteln. Die Regelung gilt für alle Vertragsbeteiligten im Waren- und Dienstleistungsverkehr mit Bundesdienststellen, d. h. für Bundesministerien und deren nachgeordnete Dienststellen sowie die obersten Organe – eine ausführliche Liste finden Sie unter www.erb.gv.at) – nur der Barzahlungsverkehr ist ausgenommen.“ (Quelle: Informationsfolder des BMF zur e-Rechnung)

Neun Milliarden Euro Sparpotenzial

Auf jeden Fall soll die e-Rechnung Kosteneinsparungen und eine Beschleunigung der Verfahren im Rahmen der IKT-Konsolidierung bringen. Laut einer eine Studie der Wirtschaftskammer Österreich können durch dieses E-Government-Service bis zu neun Milliarden Euro eingespart werden.

Seit Vorliegen des IKT-Konsolidierungsgesetzes (IKTKonG, Abschnitt 2) ist die verpflichtende Übermittlung von e-Rechnungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr an den Bund ab 1.1.2014 vorgeschrieben. Seit dem Jahresbeginn 2013 ist das Verfahren „Elektronische Rechnung an den Bund“ der BRZ GmbH - kurz „ER>B-Service“ - in Betrieb und für alle Partner der Bundesverwaltung nutzbar.

Die Einbringung der e-Rechnung kann über mehrere Wege erfolgen:

  • Das USP (Unternehmensserviceportal), die elektronische Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung, ist die populärste Plattform zur Einbringung von elektronischen Rechnungen.
  • Vor allem für ausländische Vertragspartner steht durch das Verfahren PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online) die sogenannte „Transport Infrastruktur“ zur Verfügung, welche durch EU-weit standardisierte Nachrichtenprofile und Leitungsinfrastruktur die Einbringung von elektronischen Rechnungen ermöglicht.

Abbildung Einbringung der e-Rechnung Die Einbringung der e-Rechnung kann über USP und PEPPOL (Ausland) erfolgen


Im USP stehen drei Möglichkeiten der Einbringung zur Verfügung:

  • Die Erfassung der Rechnung in einem Online-Formular als einfachsten Weg, falls keine Möglichkeit oder Notwendigkeit besteht, e-Rechnungen automatisiert zu erzeugen.
  • Elektronisch erzeugte und einer definierten Struktur entsprechende e-Rechnungs-Dokumente können durch Hochladen/Upload eingebracht werden.
  • Durch ein im USP verfügbares Webservice können automatisiert erzeugte e-Rechnungen samt Beilagen auf einfache Weise direkt übertragen werden.

Die e-Rechnung - alle Infos auf einen Blick

Die Webseiten „www.erb.gv.at“ enthalten alle Informationen für Nutzer der e-Rechnung. Es sind hier nicht nur die Grundlagen der Einbringung und Übertragung, sondern auch alle technischen Details zu Rechnungsinhalten, Einlieferungsformaten und Detailprüfungen enthalten. Alle nützlichen Links und Querverweise sind hier angeführt. Als zusätzliches Service ist ein mehrsprachiger Online-Ratgeber enthalten, der die Nutzer durch gezielte Fragestellungen beim Einstieg in die Welt der e-Rechnung unterstützt.

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