Nationale Mitgliedschaften & Kooperationen

Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV)

Seit fünfzig Jahren ist die Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) die erste Adresse für die Kommunikation zwischen Interessenten und Fachleuten der Informationsverarbeitung. Die ADV ist damit eine wichtige Informationsplattform der österreichischen EDV-Landschaft.

Neben dem Bundesrechenzentrum zählen rund 300 österreichische Firmen und öffentliche Institutionen und 400 Fachleute aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu den Mitgliedern. Dies stellt die fundierte Basis für einen hochqualifizierten, zeitrationalen und aktuellen Gedankenaustausch in Form von regelmäßig veranstalteten Kongressen, Tagungen, Seminaren und Vorträgen dar.

Das BRZ unterstützt die ADV bei ihrem Ziel, den Mitgliedern und der Öffentlichkeit Informationen über den optimalen Einsatz von Computeranwendungen und Netzwerken zu vermitteln. Darüber hinaus sichert die regelmäßige Zusammenarbeit mit Interessenvertretungen ähnlicher Zielsetzung im In- und Ausland einen aktuellen und überregionalen Informationsstatus.

www.adv.at

Computer Emergency Response Team (CERT-Verbund)

Das österreichische Computer Emergency Response Team (CERT) wurde 2008 auf Initiative des Bundeskanzleramtes und der Internet Foundation Austria (IPA) mit Unterstützung der Universität Wien ins Leben gerufen. Die Aufgabe eines Cyber Emergency Readiness Teams (CERT) ist es, bevorstehende Cyber-Bedrohungen zu erkennen, präventive Maßnahmen zu treffen und im Falle einer Cyber-Attacke den Betroffenen mit Hilfestellungen zur Seite zu stehen.

Die zunehmende Abhängigkeit der Gesellschaft von IT sowie die Verwundbarkeit der stark vernetzten Systeme schaffen immer mehr Angriffspunkte. So ist besonders in den letzten Jahren eine Zunahme von Cyber-Attacken zu beobachten. Aus diesem Grund wurde der nationale CERT-Verbund ins Leben gerufen, welcher durch die einzelnen österreichischen CERTs unterstützt wird. Dieser Zusammenschluss bildet eine wichtige Initiative zur effizienteren Zusammenarbeit.

Das BRZ betreibt ein nach internationalen Standards zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem, das auch die Aufgaben eines CERT beinhaltet. Im Rahmen des CERT-Verbundes leistet das BRZ einen wichtigen Beitrag dazu, Österreich noch sicherer zu machen.

www.cert.at

Integration the Healthcare Enterprise Austria (IHE)

Die IHE Austria repräsentiert die internationale Organisation "Integration the Healthcare Enterprise" in Österreich. Sie ist eine Initiative zur Forcierung der Integration von IT- und Medizintechnik im Gesundheitswesen.

Durch konsequente Anwendung und Verbesserung von internationalen Standards soll eine lückenlose Interoperabilität von IT-Systemen in der Medizin erreicht werden, um damit die Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern.

Die IHE fördert den koordinierten Einsatz von etablierten Standards wie DICOM, XML und HL7. Mit umfangreichen "Technical Frameworks" bietet die IHE Anwendern und Entwicklern Leitfäden zur Implementierung von medizinischen IT-Systemen.

www.ihe-austria.at

Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG)

Das Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) stellt die zentrale IKT-Koordinierungsstelle der Bundesregierung aus Bundeskanzleramt (BKA), Bundesministerium für Finanzen (BMF), Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) dar und ist als zentrale, unbürokratische und umsetzungsorientierte Einrichtung ausgestaltet.

Das KIG koordiniert und fokussiert neue und notwendige Aktivitäten und Maßnahmen und nimmt eine entsprechende Prioritätensetzung anhand eines Prioritätenkatalogs vor. Ziel dieses Katalogs ist es, durch gemeinsam umzusetzende Projekte von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Österreichs Position im anerkannten Networked Readiness Index (NRI) zu verbessern.

Das Bundesrechenzentrum bildet gemeinsam mit der Industriellenvereinigung und dem KIG eine ICT-Arbeitsgruppe. Ziel ist es, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten, um in weiterer Folge österreichweite Standards zu etablieren. Das BRZ nimmt dabei die Rolle des Umsetzungsverantwortlichen wahr.

www.kig.gv.at

Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ)

Das KSÖ ist ein überparteilicher und unabhängiger Verein und versteht sich als nationale Vernetzungs- und Informationsplattform im Bereich innere Sicherheit.

Sicherheit kann kein ausschließliches „Produkt“ der Exekutive sein. Das Kuratorium Sicheres Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, durch seine Veranstaltungen und Aktivitäten das Verhältnis zwischen Bürger - Exekutive - Politik - Medien - Wirtschaft permanent zu verbessern und friktionsfrei zu gestalten.

Viele, denen die Sicherheit im Lande ein echtes Anliegen bedeutet, haben sich darauf in einem Gremium, dem KSÖ, unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Inneres, zusammengefunden.

www.kuratorium-sicheres-oesterreich.at

Österreichische Computer Gesellschaft (OCG)

Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Informationstechnologie und wurde 1975 gegründet. Der Verein bietet dem Bundesrechenzentrum ein interdisziplinäres Forum für aktuelle IT-Themen aus dem Bereich der Wissenschaft und ist Dialogpartner und Themensetzer für gesellschaftspolitisch relevante IT-Themen. Darüber hinaus bietet die OCG neben einem vielfältigen Weiterbildungsangebot auch ein Forum für Networking und fördert im Bereich der Veranstaltungsorganisation Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

www.ocg.at

Open Source Software Business Information Group (OSSBIG)

Die Open Source Software Business Information Group (OSSBIG) ist eine nicht-gewinn-orientierte Vereinigung. Das Ziel ist Verbreitung, Etablierung, Positionierung und Stärkung der Open Source (OSS) Idee bei Wirtschaftsunternehmen und der öffentlichen Verwaltung in Österreich.

Das BRZ ist Gründungsmitglied. Als führender IT-Dienstleister der Verwaltung nimmt das BRZ die Verpflichtung zur Kosteneffizienz für die Verwaltung - auch Open Source Software zu betrachten - wahr. Dabei stellt OSS die valide Alternative zu den Closed Software Produkten, vor allem im Rechenzentrum dar. Große OSS Projekte des BRZ sind Open Office im Bundesministerium für Justiz (BMJ), Einsatz der OS-Datenbank PostGreSQL, sowie Überwachungssoftware im Rechenzentrum.

Seit Mai 2012 ist OSSBIG durch eine Mitgliedschaft bei der Open Source Business Alliance (OSBA), ein Open Source Verein aus Deutschland, assoziiert. Diese Mitgliedschaft soll die Zusammenarbeit der beiden Vereine im Hinblick auf die Vereinsziele, aber auch bei spezifischen Arbeitsgruppen (Cloud, Document Interoperbaility) fördern.

www.ossbig.at

Projekt Management Austria (PMA)

Die PMA (Projekt Management Austria) ist mit über 500 Mitgliedern die größte Projektmanagement-Vereinigung Österreichs. Das Ziel ist es eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und der Weiterbildung zu schaffen. Die Mitglieder des Zusammenschlusses kommen aus der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und von Universitäten.

Das BRZ ist nach der PMA-Definition als „Projektorientiertes Unternehmen“ anzusehen und hat in den vergangenen Jahren organisatorische Standards entwickelt. Über 200 IT-Entwicklungs- und Implementierungsprojekte, Organisations- und Forschungsprojekte werden von mehr als 100 Projektmanager/innen pro Jahr durchgeführt, von diesen sind mehr als 50 % nach IPMA (International Project Management Association) zertifiziert. Die Steuerung und das Monitoring der Projekte erfolgt in einem unternehmensweiten Projekt-Portfolio-Management.

www.pma.at

SAP Public Sector Usergroup Austria (PSUG-A)

Die PSUG-A (SAP Public Sector Usergroup Austria) wurde mit dem Ziel die IT-Kosten für die öffentliche Verwaltung durch Verwendung von Standardsoftwarelösungen zu senken, ins Leben gerufen. Dabei werden gleichzeitig für die jeweiligen Anwender/innen und ihre Aufgaben zugeschnittenen integrierten Benutzeroberflächen mit für den öffentlichen Bereich kostenoptimalen Lizenzmodellen geschaffen.

Die PSUG-A vereint und erweitert die Interessen und das Wissen von 40 Organisationen des öffentlichen Bereichs in Österreich. Im Vordergrund stehen dabei Verwaltungs-IT-Lösungen für Betriebs- und Personalwirtschaft mit der Standardsoftware SAP. Damit ist die Public Sector Usergroup die zentrale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit zwischen den IT-Einheiten im öffentlichen Bereich zur Firma SAP. Das BRZ ist bereits seit dem Gründungsjahr 1999 PSUGA-Mitglied.

Vereinigung der österreichischen Internet Service Provider (ISPA)

Die ISPAInternet Service Providers Austria ist der Verband der österreichischen Internetwirtschaft. Ihr Anliegen ist die Gestaltung der optimalen wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen für die Entwicklung des Internets. Die ISPA betrachtet die Nutzung des Internets als entscheidende Kulturtechnik und nimmt die sich daraus ergebende gesellschaftspolitische Verantwortung wahr.

Die ISPA - Internet Service Providers Austria

  • repräsentiert die österreichische Internetwirtschaft
  • ist das Sprachrohr der Internetwirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit
  • vertritt rund 200 Mitgliedsbetriebe aus allen Bereichen, die mit dem Internet zu tun haben: Access, Content, Services
  • regt die Kommunikation innerhalb der Internetbranche an
  • wurde 1997 als eingetragener Verein gegründet

www.ispa.at

Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria (A-SIT)

A-SIT, das Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria, wurde 1999 als Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit gegründet. Neben dem Bundesministerium für Finanzen (BMF), der technischen Universität Graz (TU Graz) und der österreichischen Nationalbank, zählt seit Mai 2012 auch das Bundesrechenzentrum zu den Mitgliedern.

Abgesehen von der Technologiebeobachtung sieht A-SIT  die Unterstützung der Mitglieder und öffentlicher Institutionen bei übergreifenden Themen der IT-Sicherheit als eine seiner Kernaufgaben. Insbesondere stellt das Zentrum für sichere Informationstechnologie das technische Know-how in der Planungs- und Konzeptphase von IT-Projekten mit immanentem Sicherheitsbedarf, wie er in der öffentlichen Verwaltung im Hinblick auf Vertraulichkeit und Datenschutz besonders gegeben ist, zur Verfügung.

Durch die neue Partnerschaft beim A-SIT ergeben sich für das BRZ wesentliche Vorteile: So werden künftig BRZ-Mitarbeiter/innen frühzeitig bei Projekten, die die Sicherheitsarchitektur des Bundes erweitern sollen, eingebunden. So kann auch spezielles Sicherheits-Know-how von A-SIT in Kundenprojekte miteinfließen. Künftig gemeinsame Projekte betreffen vor allem die Bereiche Mobility, Cloud-Architektur, Secure Coding und Awareness-Aktivitäten.

www.a-sit.at