Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

10.03.2016 Prämiert: Social Collaboration & Antraglose Familienbeihilfe

eAward Siegerfoto (Bildrechte: Milena Krobath/Report Verlag

Bei der Verleihung des eAward 2016 wird das Projekt zur Einführung von Social Collaboration im BMF in der Kategorie „Arbeitsplatz und Organisation“ ausgezeichnet. In der Rubrik „Verwaltung und E-Government“ gewinnt die IT-Lösung „Antraglose Familienbeihilfe“. Beide Projekte begleitet das BRZ als IT-Partner.

Der eAward des Report-Verlags ist in Österreich einer der größten Wirtschaftspreise. Er wird seit 2005 jährlich an IT-Projekte mit größtem Kundennutzen im Bereich Business und Verwaltung verliehen. Im Fokus stehen Themen und Projekte, die den technologischen Wandel unserer Gesellschaft, der Wirtschaft und der Verwaltung besonders gut zeigen.

Bessere Zusammenarbeit 

Um das Wissen von Mitarbeiter/innen effizient nutzen zu können, führte das Bundesministerium für Finanzen (BMF) 2015 eine Collaboration-Plattform ein. Im Hinblick auf den „Arbeitsplatz der Zukunft“ ist es das Ziel der Lösung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Projektarbeit zu unterstützen und eine direktere Kommunikation und Zusammenarbeit zu erleichtern. Rund 11.200 BMF-Mitarbeiter/innen können damit in ihrem beruflichen Alltag nicht nur effektiveren Wissenstransfer und einfachere Identifikation von Expertinnen und Experten erleben, sondern auch von verstärkter Zusammenarbeit und Vernetzung über Organisationsgrenzen hinweg, wie es aus sozialen Medien bekannt ist, profitieren.  

Das BRZ hat die Lösung gemeinsam mit Unisys umgesetzt. „Das Projekt wurde von uns als Partner für Entwicklung und Betrieb von Behördenlösungen als hoch verfügbare und skalierbare Plattform, basierend auf MSSharePoint, umgesetzt“, erklärt Mag. Robert Grim, BRZ-Teamleiter E-Government Services. „Alle Funktionalitäten stehen integriert in die bestehende IT-Landschaft zur Verfügung und erweitern die Kommunikations- und Collaboration-Möglichkeiten innerhalb der Behörde und darüber hinaus.“ Bei der Verleihung des Wirtschaftspreises eAward 2016 erzielte die Collaboration-Plattform in der Kategorie „Arbeit und Organisation“ den ersten Preis. „Ein Pilot im Public Sector für flexibles Arbeiten und Vorzeigeprojekt für systematisches Innovieren in der Verwaltung“, urteilte die eAward-Jury.

eAward Siegerfoto Das Projektteam "Social Collaboration": Ewald Propst (BRZ), Ing. Natascha Ditha Bauernfeind (BRZ), Christian Schieb (Unisys), Mag. Wolfgang Grundei (Unisys), SC Dr. Gerhard Popp (BMF), Mag. Johannes Buchberger (Unisys), Dirk Lukaschik (T-Systems) (v.l.n.r.) Bild vergrößern

Smarte Nutzung von Daten

Sieger in der Kategorie „Verwaltung und E-Government“ ist die „Antraglose Familienbeihilfe“. Durch diesen sogenannten „No-Stop-Shop“ erhalten österreichische Familien anlässlich der Geburt eines Kindes, ohne ein weiteres Formular ausfüllen zu müssen, automatisch die Familienbeihilfe. Im Sinne eines neuen Verständnisses automatisierter Bürgerservices werden Bürgerinnen und Bürgern so Behördenwege erspart. Für die Jury ist das ein „klares Signal für smarte Nutzung von Daten“.

Das BRZ setzte diese innovative Lösung im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen und des Familienministeriums innerhalb von nur acht Monaten um. Für dieses Projekt war es der vierte Preis innerhalb weniger Tage. Erst letzte Woche erhielt es beim „Österreichischen Verwaltungspreis“ des Bundeskanzleramts Auszeichnungen in drei Kategorien. Schon letztes Jahr wurde die „Antraglose Familienbeihilfe“ beim eGovernment-Wettbewerb in Berlin als „Bestes eGovernment-Projekt“ prämiert.

Weitere Informationen und alle ausgezeichneten Projekte unter www.report.at

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