Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

26.08.2014 Wichtige Post vom BRZ

Druckwalze; Quelle: istockphoto 450.000 A4-Seiten werden pro Tag durchschnittlich gedruckt

Wahrscheinlich hat jede Österreicherin und jeder Österreicher schon einmal Post aus dem BRZ erhalten. Tag für Tag produziert, kuvertiert und verschickt das Output Competence Center (OCC) des BRZ tausende Schriftstücke für die österreichische Bundesverwaltung.

Für BRZ-Kunden – vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) über das Arbeitsmarktservice (AMS) bis zum Bundesministerium für Justiz (BMJ) – produziert und versendet das hochspezialisierte inhouse-Druck- und Kuvertierzentrum des BRZ täglich viele unterschiedliche Poststücke. Das sind etwa Briefe mit einem richterlichen Beschluss, mit einer Ladung zu einem gerichtlichen Termin, mit einem Auszug aus dem Grund- oder Firmenbuch, mit einem Formular zur Arbeitnehmerveranlagung, mit einem Bescheid über die Höhe des Arbeitslosengeldes oder ein Informationsschreiben des Bundesministeriums für Finanzen.

Der Output in Zahlen

Mehr als 28 Millionen Sendungen verließen alleine 2013 das Output Competence Center (OCC) des BRZ. Größter Kunde des OCC ist das Finanzministerium mit fast neun Millionen Schriftstücken, dazu kommen noch zusätzlich sieben Millionen gesondert versandte Briefe, wie beispielsweise der Versand für die ArbeitnehmerInnenveranlagung (L1-Formular). Der zweitgrößte Auftraggeber ist das Justizministerium. Alleine für diesen Kunden wurden im letzten Jahr achteinhalb Millionen Schriftstücke produziert.

Das durchschnittliche Produktionsvolumen beträgt im Monat 2,4 Millionen Sendungen. Die Spitzen des letzten Jahres wurden im April und Oktober, mit über drei Million, gemessen. Der Grund dafür ist das Zusammentreffen größerer regelmäßig stattfindender Verarbeitungen, wie Sendungen zum Anspruch auf Familienbeihilfe und die Gehaltszettel der Beamten und Vertragsbediensteten. 

Die häufigsten Sendungen werden mit der österreichischen Post verschickt (78%), gefolgt von RSB-Hybrid (16%). RSB-Hybrid ist der neue Rückscheinbrief mit der Möglichkeit der elektronischen Nachverfolgung und Statusmeldung. Auf dem dritten Platz liegen die „selbst aufgegebenen“ Sendungen mit fast 800.000 Stück. Hier erfolgen Produktion und Verarbeitung im BRZ, anschließend werden die Schriftstücke gesammelt an die einzelnen Ressorts übermittelt.

Am häufigsten werden Standardbriefe mit 20g (fast 19,5 Mio.) versendet, aber auch Pakete werden abgefertigt. Von fast 2.000 Stück verschickten Paketen entfallen 37% auf kleine mit drei Kilogramm. 

Die Vorteile des OCC

Durch zentralisierte Schnittstellen, Optimierungen der einzelnen Produktionsprozesse und den gesammelten Mengen, werden im OCC täglich die bestmöglichen Rabatte für den Auftraggeber erzielt. Durch den elektronischen Eingang der Aufträge besteht zusätzlich die Möglichkeit, elektronische Status- und Rückmeldungen in das sendende System zurück zu spielen, um eine übergreifende Nachverfolgung der Produktion (Closed-Loop) zu bewerkstelligen.

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