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05.07.2016 ViS!T – Internationale IKT-Sicherheit im Fokus

Ende Juni fand in Bern das Sicherheitssymposium ViS!T statt. Das BRZ nutzte diese Plattform für den internationale Austausch und für Anregungen zur Optimierung seiner Sicherheitsstrategie.

Alle zwei Jahre treffen sich Vertreter/innen der öffentlichen Verwaltung aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz bei der ViS!T – jeweils abwechselnd in einem der Partnerländer. Österreich wird vom Zentrum für sichere Informationstechnologie in Österreich (A-SIT) vertreten. Die Plattform „Verwaltung integriert sichere Informationstechnologie“ wird genutzt, um über aktuelle Eintwicklungen im Bereich Security zu diskutieren.

Im Zentrum der Tagung standen 

  • der Einsatz von Technologien und Services
  • die elektronische Identität und Signatur, 
  • die Identitäts- und Zugriffsverwaltung sowie 
  • der Einsatz von Cloud Services.

Betont wurden auch die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit und der Austausch zur Informationssicherheit zwischen den Staaten – denn alle sitzen im gleichen Boot und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Der Kampf gegen Cyber-Kriminalität braucht eine solide rechtliche Basis. Um gemeinsam effizienter gegen Sicherheitsgefahren vorgehen zu können, müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend angeglichen werden.

Erfolgsfaktor Kooperation

„Die Themen waren dieses Jahr sehr vielfältig. Ein zentraler Schwerpunkt waren europäische Rechtsvorhaben zu Datenschutz und Netzwerksicherheit. Wir haben die Voraussetzungen zur Einführung einer europäischen, digitalen Identität diskutiert. Auch die Sicherheitsanforderungen bei der Beschaffung von IT-Produkten war eine der Fragestellungen", berichtet Johannes Mariel, Chief Information Security Officer im BRZ. Man war sich einig: Die internationale Vernetzung auf strategischer und operativer Ebene ist ein wichtiger Erfolgsfaktor von Informationssicherheit. "Ich konnte einige für das BRZ besonders interessante Aspekte mit anderen Sicherheitsexperten ausführlich diskutieren. Die konstruktiven Anregungen des Symposiums werden wir in die kontinuierliche Verbesserung unseres Sicherheitskonzepts integrieren“, so Johannes Mariel.

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