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Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

05.08.2015 Top-Platzierung im E-Government

Quelle: istockphoto

Der „eGovernment Monitor 2015“ bestätigt abermals Österreichs Spitzenplatz in diesem Bereich. Besonders bei der Nutzung und der Akzeptanz elektronischer Services der Verwaltung kann die Alpenrepublik im Vergleich mit anderen Ländern punkten.

Seit 2010 liefert der „eGovernment Monitor“ ein umfassendes Bild über die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern. 2015 fiel die Wahl auf Österreich, Schweiz und Schweden. Es wurden jeweils etwa 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt, die in Privathaushalten das Internet privat nutzen.

Die wichtigsten Ergebnisse für Österreich:

  • Mit 73 % ist die E-Government-Nutzung in Österreich hoch und nimmt stetig zu
  • Der Erfahrungswert mit Online-Verwaltungsservices ist vergleichsweise groß. 28 % nutzen diese seit fünf bis zehn Jahren
  • Die Österreicher/innen sind mit dem Online-Angebot der Verwaltung zufrieden. Besonders gut bewertet wurden: Zeitliche Unabhängigkeit von Öffnungszeiten, Bequemlichkeit, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und einfache Bedienbarkeit
  • 78 % sehen die größte Nutzungshürde darin, dass die E-Government-Services nicht bekannt sind
  • Die Barriere „mangelnde Datensicherheit/Datenschutz“ hat deutlich an Relevanz verloren (minus 12 % zum Vorjahr)
  • Für 86 % punktet die elektronische Steuererklärung besonders bei der Zeitersparnis
  • 74 % starten ihre Suche nach Bürgerinformationen über Suchmaschinen, nur 16 % machen dies direkt auf den Webseiten der Verwaltung

Mobile Government:

  • Ein Drittel nutzt bereits Mobile Government
  • 68 % sprechen Mobile Government künftig eine große Bedeutung in Hinblick auf die Abwicklung von Behördengängen zu 

Open Government:

  • 42 % möchten in Zukunft Einblicke in die Prozesse und Abläufe der Behörden nehmen
  • 39 % wollen sich an politischen Entscheidungen per Internet beteiligten
  • 36 % beabsichtigen Open-DataPortale zu besuchen

Die gesamte Studie finden Sie unter www.egovernment-monitor.de