Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

01.04.2014 Strafvollzug auf neuer IT-Plattform

General Peter Prechtl und Norbert Hejl (BRZ) General Peter Prechtl und Norbert Hejl, BRZ-Teamleiter der Applikationsentwicklung für den Strafvollzug, freuen sich über die erfolgreiche Servermigration

Im Auftrag des Justizministeriums entwickelt und betreibt das BRZ die Applikationen „Integrierte Vollzugsverwaltung“ und „Integrierte Wirtschaftsverwaltung“. Seit Anfang des Jahres laufen nun beide Anwendungen auf einer modernen, schlanken Serverplattform. 

Die beiden Justizlösungen bilden die technische Basis für die tägliche Arbeit im österreichischen Strafvollzug. Hohe Performanz und Ausfallsicherheit waren bisher die entscheidenden Vorteile eines Hosts im Rechenzentrumbetrieb. Die Technik entwickelt sich ständig weiter. Besonders im Infrastrukturbereich kam es zu enormen Fortschritten, wodurch serverbasierte Hostinglösungen besonders attraktiv wurden. 

Die vergleichsweise niedrigeren Betriebskosten gepaart mit der enormen Leistungsverbesserung haben die Justiz zu der Entscheidung bewegt von einem Rechenzentrums-Host auf eine serverbasierte Plattform zu migrieren. 

General Peter Prechtl, Leiter der Vollzugsdirektion erläutert: „Der österreichische Strafvollzug stellt sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz seiner IT-Lösungen. Zusammen mit dem BRZ als unserem IT-Dienstleister modernisieren wir derzeit die Plattform auf der unsere Anwendungen betrieben werden und optimieren damit unsere Kostenstruktur im Rechenzentrumbetrieb.“

Die IT-Lösung im Strafvollzug

Das BRZ als langjähriger IT-Partner der Justiz leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der beiden zentralen Applikationen im Strafvollzug. Seit dem Jahr 2000 verfügt der Strafvollzug dadurch über eine moderne IT-Lösung zur Verwaltung der Insassen. Nach sukzessivem Ausbau vieler Komponenten, etwa im Bereich der medizinischen und sozialen Betreuung, rückt die IT-technische Vernetzung mit externen, individuellen Softwarelösungen wie z. B. Röntgeninformationssystemen oder GPS-Überwachungssystemen in den Mittelpunkt der Weiterentwicklung.

Der für die Anstalten ebenso wesentliche Wirtschaftsbereich erhielt mit der Integrierten Wirtschaftsverwaltung 2009 eine eigene Applikation. Gepaart mit einer Business Intelligence-Lösung und dem umfassenden Know-how des BRZ in diesem Bereich werden Steuerungsinstrumente entwickelt, die relevante Kosteneinsparungen unter anderem auch in der medizinischen Versorgung des Strafvollzugs ermöglichen.