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24.02.2015 Sicherheit im Cyberspace

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Was sind die künftigen Herausforderungen für die Cybersicherheit? Mit welchen Strategien und Technologien werden wir sie bewältigen können? Am KSÖ-Sicherheitskongress diskutierten namhafte Expertinnen und Experten über das vielfältige Spektrum der digitalen Sicherheits- und Wirtschaftspolitik.

Das Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium den KSÖ-Sicherheitskongress 2015 im Congress Center Messe Wien. Das bereits zum vierten Mal stattfindende Event behandelte den Themenschwerpunkt "Wachstum durch digitale Standortsicherheit - Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zu einem cybersicheren Österreich".

Cybersicherheitsgesetz

Das Internet eröffnet Usern viele Chancen und Möglichkeiten, allerdings wachsen auch die Bedrohungen. Gesetzliche Rahmenbedingungen sind deshalb unerlässlich. „Noch in dieser Legislaturperiode werden wir das neue Cybersicherheitsgesetz auf den Weg bringen“, ist Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner überzeugt. Ein wichtiger Eckpfeiler wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Behörden und der Wirtschaft sein. Ende des Jahres werden die ersten Ergebnisse erwartet.

EU-Kommisar Öttinger forderte eine EU-weit einheitliche digitale Plattform, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Er sprach auch dem KSÖ Anerkennung für die Vernetzung von Wirtschaft und Verwaltung aus und regte die Gründung eines KSE (Kuratorium Sicheres Europa) an.

Partnerschaft für die Sicherheit

Sicherheit hat im BRZ oberste Priorität und ist deshalb auch in der Unternehmensstrategie verankert. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren ist die konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Bereich Cybersicherheit, wie etwa mit dem Government CERT, dem Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria (A-SIT) und dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ).

„Internationale Statistiken belegen, dass Organisationen in den Kategorien Rechenzentrum und Government besonders begehrte Angriffsziele sind. Die Zusammenarbeit mit Sicherheitsorganisationen und der konstruktive Austausch über zukünftige Entwicklungen und Strategien mit Partnern sowie Expertinnen und Experten ist eine wesentliche Voraussetzung, um auf Sicherheitsvorfälle bestmöglich vorbereitet zu sein“, so Sicherheitschef Ing. Johannes Mariel.