Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

19.09.2013 Österreichs Förderwesen wird revolutioniert

Symbolfoto Transparenzportal

Das Bundesrechenzentrum setzte im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen das Transparenzportal technisch um. Damit soll das österreichische Förderwesen neu geordnet und eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Entwicklung von Förderstrategien bereitgestellt werden.

Das Transparenzportal bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen durchgängige Informationen über das gesamte Leistungsangebot von Bund, Ländern und Gemeinden. Seit 5. Juni 2013 ist die erste Ausbaustufe des Transparenzportals mit den Leistungsangeboten des Bundes online und steht unter www.transparenzportal.gv.at oder www.transparenzportal.at zur Verfügung. Seit 17. Juli 2013 ermöglicht das Transparenzportal auch die elektronische Auskunft über die ab 1. Jänner 2013 persönlich bezogenen Geldleistungen. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bekommen dadurch einen Überblick, auf welches Leistungsangebot sie in den unterschiedlichen Lebensbereichen, wie beispielsweise Bildung, Arbeit, Familie, Gesundheit, Wohnen und Umwelt, berechtigten Anspruch haben.

„Ich freue mich, dass das Transparenzportal den Österreicherinnen und Österreichern sowie Unternehmen nun kostenlos eine übersichtliche Darstellung sämtlicher im Bund angebotener Förderleistungen bietet. Für die Verwaltung bedeutet das Transparenzportal eine bessere Steuerung der eigenen Leistungen“, erklärte die Finanzministerin.

E-Government bringt Durchblick

Gebietskörperschaften und Institutionen in Österreich bewegen Jahr für Jahr Milliardenbeträge an Fördersummen. 74 Mrd. Euro wurden bisher pro Jahr an die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Form von Förderungen, Transferzahlungen und Sozialleistungen ausgegeben. Mit diesem ersten Schritt und den weiteren Ausbauetappen stellt das Transparenzportal sicher, dass alle Förderungen dort ankommen, wo sie tatsächlich gebraucht werden und Doppelgleisigkeiten in Zukunft vermieden werden.

„Die Zeiten des undurchsichtigen Förderdschungels sind nun vorbei. Wir haben ein neues Kapitel aufgeschlagen und Licht in den Förderdschungel gebracht. Diese moderne E-Government-Anwendung garantiert ein effizientes Förderwesen in Österreich. Ungerechtfertigte Mehrfachförderungen und die Vergabe von Förderungen und Transfers nach dem Gießkannenprinzip sind damit Geschichte“, betonte Fekter.

Im Jahr 2014 werden auch die Leistungsangebote der Länder im Transparenzportal dargestellt und gemeinsam mit den Ländern umfangreiche Evaluierungen mit dem Ziel der Schaffung der Rechtsgrundlagen zur Mitteilung der Landesleistungen durchgeführt. „Als wesentlicher Schritt für den erleichterten Zugang für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen kann das Transparenzportal der zentrale Zugang für eine Online-Antragstellung im Bereich der Förderungen und Transferzahlungen werden – nach dem Prinzip: One-Stop-Shop“, erklärte der Applikationsleiter Robert Weinzettl.

„Wir werden die Transparenzdatenbank laufend verbessern und ausbauen und dadurch wesentliche Einsparungen in der Verwaltung erzielen“, schloss Finanzministerin Fekter.

Gute Zusammenarbeit von BRZ und BMF

„Die Transparenzdatenbank wurde letztes Jahr mit dem Preis „innovativstes eGovernment-Projekt 2012“ ausgezeichnet. Die gute Zusammenarbeit zwischen BMF und BRZ hat dieses Projekt erst möglich gemacht. Es macht mich stolz mit meinem Team von Beginn an involviert gewesen zu sein. Das BRZ hat die gesamte Infrastruktur aufgebaut und die technische Umsetzung übernommen. Seit Produktivsetzung ist das BRZ für den Betrieb der Anwendung zuständig“, so Alfred Penz, Projektleiter im BRZ.

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