Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

13.09.2013 Mit Sicherheit in die technologische Zukunft

Logo Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ)

Technische Entwicklungen können das Leben vereinfachen, aber auch neue Sicherheitsrisiken bringen. Am KSÖ-Sicherheitskongress diskutierten Expertinnen und Experten, mit Beteiligung des BRZ, über zukünftige Anforderungen, Chancen und Gefahren neuer Technologien.

Das Kuratorium Sicheres Österreich veranstaltete am 12. September 2013 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres den dritten KSÖ-Sicherheitskongress in der Messe Wien. Im Zentrum stand das Thema "Cyberlife 2030: Mit Sicherheit in die technologische Zukunft".

Im Rahmen des Kongresses wurde eine Studie zu den Sicherheitsherausforderungen präsentiert, die sich aufgrund technologischer Entwicklungen in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht in Österreich bis 2030 stellen werden.

In Arbeitskreisen mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten wurde anschließend der Frage nachgegangen, welche Chancen und Möglichkeiten neue technologische Themen wie "Digitale Identitäten, Partizipation und E-Government", "Cloud Computing and Big Data" sowie "Smart Living der Zukunft" bieten. 

Digitale Identitäten zweifelsfrei feststellen

BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski diskutierte mit namhaften Expertinnen und Experten zum Thema: „Digitale Identitäten, Partizipation und E-Government: In Österreich top, dennoch zu wenig genutzt und ein großes Entwicklungsfeld. Und wie steht es mit der Sicherheit?“ Unter Moderation von Mag. Günther Simonitsch (Sektionsleiter-Stellvertreter IV/B, BMI) gingen die Gesprächsteilnehmer/innen auf unter anderem folgende Fragen ein: Können wir uns vor Identitätsdiebstahl oder –missbrauch schützen? Reicht dafür eine „Unterschrift“ mittels digitaler Signatur, Authentifizierung via Fingerabdruck, DNA-Erkennung oder andere biometrische Daten?

„Das Bundesrechenzentrum hat viele tausend digitale Identitäten der User, unserer Kunden und mehrere Millionen Identitäten der großen Governmentportale – beispielsweise FinanzOnline - zu betreuen. Dabei setzen wir die bewährten Methoden der IKT-Bund-Vorgaben erfolgreich ein, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Die zukünftige Entwicklung der digitalen Identität wird vom BRZ durch die aktive Beteiligung an den internationalen Projekten (z. B. STORK) mitgestaltet, um den hohen Standard von heute auch morgen kompetent bieten zu können.“, so BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski.

Sicherheit ist zentraler Faktor im BRZ

Im BRZ wird Sicherheit groß geschrieben. Das Bundesrechenzentrum setzt einerseits auf die Zertifizierung seines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) nach dem international anerkannten Standard ISO 27001. Andererseits wird die unternehmensübergreifende Kooperation zum Thema Security im BRZ intensiv gefördert. Eine der wesentlichen Strategien des BRZ ist die konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Bereich Cybersicherheit, wie etwa mit dem Government CERT, dem Zentrum für sichere Informationstechnologie Austria (A-SIT) und seit Neuestem dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ). 

„Das BRZ setzt sich regelmäßig mit Trendanalysen großer, internationaler Sicherheitsorganisationen auseinander und entwickelt daraus Strategien und Maßnahmen, um auf aktuelle und zukünftige Gefahren entsprechend vorbereitet zu sein. Mit der laufenden Weiterentwicklung eines normierten Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystem, der regelmäßigen Prüfung der Compliance der Entwicklungs-, Betriebs- und Verwaltungsabläufe unterstützt das BRZ die Sicherheit der öffentlichen Verwaltung. Entscheidend ist in Zukunft auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Deswegen entscheidet sich das BRZ für enge Kooperationen mit anderen Organisationen wie mit dem KSÖ.“, so Ing. Johannes Mariel, Chief Information Security Officer (CISO) des BRZ.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sicherheitskongress.at.

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