Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

15.05.2014 IT-Sicherheit: Zwischen Abschottung und Leistbarkeit

Teilnehmer des Security Round Table des Report Verlags im BRZ (Copyright: Milena Krobath)

Sichere Verwaltung und Speicherung von Daten stellen große Herausforderungen für Unternehmen und Organisationen dar. Eine hochkarätige Expertenrunde diskutierte beim Round Table des Report Verlags im BRZ über leistbare Security, Transparenz und Datenspeicherung in Verwaltung und Wirtschaft.

Informationssicherheit, Cybersecurity und Datensicherheit haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Aktuelle Spionageskandale, die Heartbleed-Schwachstelle in OpenSSL oder Millionen gestohlener Zugangsdaten für E-Mail-Konten sind Beispiele dafür, dass Cyberkriminalität ein ernstzunehmendes Problem darstellt.

Das BRZ ist sich der Gefahren bewusst. Informationssicherheit hat im Unternehmen einen zentralen Stellenwert. „Wir sind verpflichtet, die Daten unserer Kunden durch die bestmöglichen Sicherheitskonzepte zu schützen. Wir tun dies gezielt und systematisch“, betont BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski in seiner Eröffnungsrede. 

Cyberkriminalität kooperativ begegnen

BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski beim Security Round Table des Report Verlags im BRZ (Copyright: Milena Krobath) "Wir schützen unsere Kundendaten durch umfassende Sicherheitskonzepte", so BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski Bild vergrößern

Allein im Jänner 2014 hielt die Sicherheitssoftware des BRZ gezählten 220 Millionen virtuellen Einbruchsversuchen erfolgreich stand. Für den BRZ-Geschäftsführer verdeutlichen solche Zahlen „wie wichtig es ist, Cyberkriminalität kooperativ und mit akkordierten Strategien entschlossen entgegen zu treten.“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der BRZ-Sicherheitsstrategie ist die proaktive Rolle des IT-Dienstleisters des Bundes als Partner bei unterschiedlichen Cybersecurity-Initiativen – etwa dem Computer Emergency Response Team-Verbund (CERT-Verbund), dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) oder die Mitgliedschaft beim Zentrum für sichere Informationstechnologie (A-SIT).

Hochkarätige Podiumsdiskussion

BRZ-Sicherheitschef Ing. Johannes Mariel beim Security Round Table des Report Verlags im BRZ (Copyright: Milena Krobath) "Wir haben qualifizierte Leute, die sich ausschließlich mit IT-Sicherheit beschäftigen", betont BRZ-Sicherheitschef Ing. Johannes Mariel Bild vergrößern

Bei der Podiumsdiskussion zum Thema IT-Sicherheit führte Ing. Johannes Mariel, Leiter der Stabsabteilung "Sicherheit und Qualität" im BRZ aus, wieso zentrale Rechenzentren die Herausforderungen im Bereich Datensicherheit besser meistern können.

„Sicherheit bedeutet Aufwand“, so Mariel. Aufwand, den sich auch kleine Unternehmen oder Organisationen leisten müssen. „Wir haben ein eigenes BRZ-CERT. Und wir haben die richtigen Leute mit den richtigen Qualifikationen, die sich ausschließlich mit IT-Sicherheit beschäftigen. Ein großes Rechenzentrum tut sich da leichter“, betont Johannes Mariel.

Awareness für IT-Sicherheit wichtig

Mit Johannes Mariel diskutierten Markus Hofbauer (IT-Security Consultant, Bacher Systems), Christian Reiser (Experte für Informationssicherheit), Thomas Bleier (Thematic Coordinator ICT Security, AIT - Austrian Institute of Technology) und Christian Fötinger (Leiter Cybersecurity Austria & Eastern Europe, CSC).

Die Experten waren sich einig, dass eine solide technische Basis ein wichtiges Fundament für die IT-Sicherheit ist. Noch wichtiger sei aber die Awareness der Anwender/innen. Grundtenor: Mitarbeiter/innen sollten für das Thema entsprechend sensibilisiert und geschult werden. 

Der Expertentalk wurde von Martin Szelgrad, Chefredakteur von Report Plus des Report Verlags moderiert. 

Einen Videozusammenschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.