Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

25.04.2017 Ist die Verwaltung innovativ?

Innovate2017

Diese und andere Fragen rund um das Thema Innovationsmanagement im Public Sector wurden bei der Innovate an der WU Wien diskutiert. Aktiv mit dabei: BRZ-Geschäftsführer Markus Kaiser und Gerhard Embacher-Köhle, BRZ-Innovationsmanager.

Die Innovate zeichnet sich durch zahlreiche Teilnehmer/innen, interaktive Gestaltung und konstruktive Stimmung aus. Auch dieses Jahr diskutierten rund 240 nationale und internationale Expertinnen und Experten über Innovationsmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Die Konferenz auf Initiative des Bundeskanzleramts fand bereits zum zweiten Mal statt.

Digitalisierung: Agilität gefordert

BRZ-Geschäftsführer Markus Kaiser

Wie können IT-Dienstleister sich selbst und die öffentliche Verwaltung auf die digitale Transformation vorbereiten? „Wir müssen bewegungsfähiger und agiler werden, denn unsere Kunden erwarten Instant Delivery. Und wir müssen auch in Skills investieren – durch die Weiterbildung bestehender und die Gewinnung neuer Mitarbeiter/innen“, betont Markus Kaiser im Panel zum Thema Governance Innovation. „Seitens der Verwaltung gibt es großartige Initiativen wie die Digital Roadmap oder das Deregulierungsgesetz mit dem Recht auf direkte Online-Kommunikation mit der Verwaltung. Die Aufgabe des BRZ ist es, diese abstrakten Ideen operativ umzusetzen.“

Ideologien überwinden

„Außerdem braucht es Collaboration-Plattformen“, bewarb Angelika Flatz, Sektionschefin im Bundeskanzleramt, etwa das GovLabAustria des BKA und der Donau-Universität, ein offener Experimentierraum für die Herausforderungen des öffentlichen Sektors. Ebenso notwendig ist ein starker Staat mit klaren Definitionen und Anforderungen: „Innovation wird oft durch politische Interessen verhindert, wir kennen das vom Bildungssystem. Dafür müssen Ideologien überwunden werden“, so Eva Bliminger, Rektorin der Akademie der bildenden Künste.

Vision: Interaktion ohne Medienbruch

Im Stream zum GovLabAustria gaben Ursula Robenbichler vom BKA und Peter Parycek von der Donau-Uni Krems erst einen Status und Ausblick zu diesem Innovationslabor.

BRZ-Innovationsmanager Gerhard Embacher-Köhle

Gerhard Embacher-Köhle präsentierte die Ergebnisse eines Innovation Labs: die Vision für Interaktionen zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung in Zeiten der digitalen Transformation und ein mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitetes Modell des idealen One-Stop-Shops. Über 100 Teilnehmer/innen brachten sich kreativ ein und entwickelten mitunter spannende und neue Ansätze dazu.

Weitere Panels und Streams befassten sich mit Themen wie Blockchain, Public Service Innovation und Innovation Labs.

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Weiter Informationen unter www.innovate2017.at.