Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

30.06.2016 Hey Wave, wo ist das BRZ?

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Wann fährt die nächste U-Bahn? Wo kann ich ein City Bike ausleihen? Der iOS-Sprachassistent Wave beantwortet diese und andere Fragen in Sekundenschnelle. Dazu nutzt Wave offene Daten aus zahlreichen Quellen. Bei der open4data.at challenge 2016 wurde die innovative App mit drei Preisen prämiert.

Egal, ob es um Bäume, Grillplätze, Sehenswürdigkeiten oder die Ankunftszeit der nächsten Straßenbahn geht: Man stellt eine Frage und erhält die richtige Antwort in gesprochener Sprache und als Visualisierung am Handy. Dadurch erlaubt der Sprachassistent etwa die Nutzung durch Personen mit Sehbehinderung und ist auch in vielen Szenerien schneller als Touch-Interfaces.

Die App verbindet die Vorzüge von Spracherkennung mit den Vorteilen von Open Data. Anders als andere Sprachassistenten wie z. B. Siri oder Google, die ihre eigenen Datenbanken nutzen, greift Wave auf zahlreiche österreichische Open Data-Quellen zu. Die Lösung ist beliebig erweiterbar und lernt von den Dingen, die man sie fragt. In Wien kennt sich Wave jedenfalls besser aus als jeder Fremdenführer – schon bald kommen weitere Städte wie Linz oder Graz dazu.

Wave räumt mehrmals ab

 Bei der open4data.at challenge 2016 gewinnt Wave in der Kategorie „Lösungen“ den ersten Preis, den das BRZ zur Verfügung gestellt hat. Auch die Auszeichnungen „Sonderpreis der Stadt Wien“ und  „Top-Thema Verkehr“ kann Patrick Wolowicz, der Entwickler der App, einheimsen. Der Wettbewerb des Bundeskanzleramts forderte Studierende, Schüler/innen, Entwickler/innen oder (Jung-)Unternehmer/innen dazu auf, sich mit dem Thema offene Daten auseinanderzusetzen und frei verfügbare Daten in möglichst innovativer und kreativer Form nutzbar zu machen. Ziel des Wettbewerbs war es, die Bereitstellung offener Daten zu fördern und die kompetente Nutzung zu unterstützen.

Staatssekretärin Muna Duzdar und BRZ Geschäftsführer Markus Kaiser mit dem "Wave"-Preisträger Patrick Wolowicz Staatssekretärin Muna Duzdar und BRZ Geschäftsführer Markus Kaiser mit dem "Wave"-Preisträger Patrick Wolowicz Bild vergrößern

Open Data nutzt Volkswirtschaft

 Die „Oscars“ der Open Data-Community wurden von Digitalstaatssekretärin Muna Duzdar übergeben. „Open Data ist wesentlich, um Österreich digital fit zu machen. Ich sehe hier zum einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen, denn die Informationen und Daten stehen allen zur Verfügung“, so die Staatssekretärin. „Know-how wird genützt und die Wertschöpfung dadurch erhöht. Zum anderen leistet Open Data einen großen Beitrag zur Transparenz, der auch demokratiepolitisch für die Bürger/innen relevant ist.“

Kooperationspartner BRZ

 Wettbewerbe wie die open4data.at challenge zeigen Österreichs kreatives Potenzial. Junge IT-Talente werden so entdeckt und auch entsprechend gefördert. Das Sieger-Projekt Wave macht deutlich, um was es bei Open Data geht – nämlich die Entwicklung nützlicher Digital Government-Services, die den Bürger/innen Mehrwert bringen. Deshalb unterstützt das BRZ diese Initiative.