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Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

07.01.2015 Erfolgreich Messen, Steuern und Planen Intelligentes Budget- und Personalcontrolling der Bundeslehrer/innen

Quelle: istockphoto

Das Personalinformationssystem PM-UPIS erfasst alle rund 42.000 Bundeslehrer/innen und unterstützt österreichweit ca. 800 Schulen und die Landesschulräte bei ihrer Administration. Für das BMBF schafft es Transparenz, liefert Daten für die Besoldung und lässt einen Blick in die Zukunft zu.

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen strebte eine Modernisierung seines alten Personalinformationssystems an. Das Ziel war neben technischen Neuerungen, die über die Jahre gewachsenen Systemfunktionalitäten zu bereinigen und die grundlegenden Prozessstrukturen zu verschlanken. Das BRZ übernahm die technische Umsetzung des Projekts, migrierte die Daten auf das neue System namens PM-UPIS und ist seitdem für den Betrieb zuständig.

Wie funktioniert PM-UPIS?

An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen des Bundes ist eine einheitliche Software zur Datenerhebung vorinstalliert. Die Schulen erledigen ihre Administration direkt über das Tool und wickeln so das Unterrichtsgeschehen elektronisch ab – von der Planung der Lehrerfachverteilung über die Einteilung der Supplierungen bis hin zur Dokumentation von Überstunden und Fehlzeiten.

Die Client-Lösung überträgt die erfassten Daten unmittelbar an PM-UPIS, der webbasierten Schnittstelle zwischen Schule, Landesschulrat und Ministerium. Durch die zentral zusammenlaufenden Daten ist der Bund in der Lage, alle relevanten Informationen über sein Lehrpersonal zu erfassen und gleichzeitig die gesamte Besoldung automatisch zu berechnen.

Relevante Daten für die Zukunft

Die Verbindung von Unterrichtsdaten und besoldungsrechtlichen Informationen ermöglicht die Abbildung von demographischen Entwicklungen, wie beispielsweise der Altersstruktur des Lehrpersonals der jeweiligen Unterrichtsfächer. Damit wird ersichtlich, wann in welchen Bundesländern und Schulen ein Engpass in gewissen Gegenständen auftreten wird. Solche Bedarfsanalysen schaffen die Grundlage für eine genaue Ressourcenplanung mit Weitblick und bewirken die zeitgerechte Einleitung von Recruiting-Prozessen.

MinR. Ing. Mag. Christian Krenthaller, stv. Sektionsleiter im Bundesministerium für Bildung und Frauen

„Was die Analyse von Daten des Schulwesens betrifft, ist Österreich im Bereich der Bundesschulen im internationalen Vergleich ein Vorreiter. Wir sind eines der ganz wenigen Länder, die es schaffen, mit wenig Aufwand viel Wissen herauszuholen. So können wir auch sehr exakte Prognosen erstellen“, so MinR. Ing. Mag. Christian Krenthaller, Stellvertretender Sektionsleiter für Personal-, Personalbudgetcontrolling und Wirkungscontrolling im Bundesministerium für Bildung und Frauen.

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