Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

28.07.2014 E-Government von allen Seiten beleuchtet

Robert Harm (BRZ) referierte bei der ADV E-Government-Konferenz über data.gv.at; Copyright: ADV / Christian Eggenberger

Die Arbeitsgemeinschaft Datenverarbeitung (ADV) veranstaltet jedes Jahr eine Konferenz zum Thema E-Government. In Vorträgen und Workshops von und mit namhaften Expertinnen und Experten wurde 2014 dem Motto „Trends für e-Government – eine kritische Bewertung“ Rechnung getragen.

Der Begriff E-Government umfasst das gesamte elektronische Angebot der Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger, um den Zugang zu und den Kontakt mit Behörden zu erleichtern. 170 Expertinnen und Experten sowie Interessierte kamen nach Eisenstadt, um zu reflektieren, bewerten, „lessons learned“ auszutauschen, aber auch Zukunftsvisionen zu diskutieren. Über 40 Beiträge zeigten bei der ADV E-Government-Konferenz die Bandbreite an Betrachtungs- und Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich auf.

Präsentiert wurden unter anderem das Open Data Portal data.gv.at, die Duale Zustellung, Identity Management und die Schnittstellen zwischen IKT und Regierung.

BRZ über E-Zustellung und OGD

Das BRZ war mit zwei Beiträgen vertreten: 

Wolf-Dieter Auer und Christoph Enzinger referierten gemeinsam mit Peter Reichstädter (Bundeskanzleramt) zum Thema „Elektronische Behördenkommunikation“, wobei dieser näher auf die elektronische Zustellung einging.

Mit Hilfe der elektronischen Zustellung ist ein nachweislicher Dokumentenaustausch möglich. Das BRZ hat diesen Dienst bereits beim Bundesverwaltungsgericht (BVWG), dem Bundesfinanzgericht (BFG) und dem Verwaltungsgerichtshof (VWGH) implementiert. Der Vortrag „Elektronische Behördenkommunikation“ brachte den Zuhörer/innen die Bestrebungen des BRZ näher, die Duale Zustellung mittels Zusatzfeatures populärer zu machen. Dazu zählen die Kopplung des Elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) mit der elektronischen Zustellung sowie der Hybride Rückscheinbrief. Auch auf die klassische Werbung als maßgebliches Instrument zur Verbreitung der elektronischen Zustellung wurde eingegangen.

Ergänzend zum Vortrag „In Europa Nr1: Open Data – Das Opendataportal.at“ von Günther Tschabuschnig (Bundeskanzleramt), Brigitte Lutz (Stadt Wien) und Peter Parycek (Open Knowledge Foundation Austria), sprach Robert Harm (BRZ) über "data.gv.at – Erfahrungen aus 2 Jahren Applikationsbetrieb“.

Mit data.gv.at betreibt das BRZ, im Auftrag des Bundeskanzleramts, einen zentralen Service für die Verwaltungen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Die Plattform bietet im Rahmen der Open Government- und Open Data-Initiativen eine umfassende Sicht auf frei zugänglich gemachte, nationale Daten aller Gebietskörperschaften. Das Projekt wurde von den Vereinten Nationen mit dem United Nations Public Service Award 2014 ausgezeichnet. Begründung war unter anderem die herausragende Leistung im Bereich Open Government Data, die Inspiration und Vorbild für viele andere Länder ist.

„data.gv.at wird seit zwei Jahren im Team Information Management des BRZ betrieben. Die Plattform dient auch als eine zentrale Schnittstelle zum Datenportal der EU, um Meldeverpflichtungen zentral abdecken zu können. Das führt zu einem geringeren Aufwand für die teilnehmenden Organisationen", so Robert Harm.

Die Teilnehmer/innen von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und Firmen ermöglichten einen hochqualifizierten Gedankenaustausch zu topaktuellen Entwicklungen.

Alle Vorträge stehen hier zum Download bereit.  

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