Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

14.08.2014 Effiziente Verwaltung der Staatsfinanzen

Euro-Zeichen auf LED-Wand

Die elektronische Finanzverwaltung des Staates und die vorhersagbaren Auswirkungen von Entscheidungen auf Budgets werden immer wichtiger. Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina überzeugte sich bei einem Besuch vom österreichischen Know-how und der Expertise des BRZ.

Die EU-finanziert in Bosnien-Herzegowina das Projekt „Strengthening Public Financial Management“. Das Ziel ist die Verbesserung des Treasury-Managements, der Aufbau einer Datenbank für die öffentlichen Einnahmen des Finanzministeriums und die Stärkung der Kapazitäten im Bereich des öffentlichen Schuldenmanagements.

Für die effiziente Umsetzung des Vorhabens holte sich eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina auf einer Study Tour in Österreich wertvollen Input aus den Erfahrungen und Best Practices der österreichischen Verwaltung.

Die Bosnier besuchten verschiedene öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise das Bundesministerium für Finanzen und den Rechnungshof. Schwerpunktthema der Tour war „Programme budgeting“ (wirkungsorientierte Haushaltsführung). Auf großes Interesse stieß auch die Haushaltsrechtsreform in Österreich.

Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina bei einem Besuch im BRZ Bild vergrößern

Zu Besuch im BRZ

Das BRZ begrüßte die Besucher/innen aus Bosnien mit einer Einführung über die Geschichte des Hauses, seine Unternehmensstruktur sowie seine Position innerhalb der österreichischen Verwaltung. Mitarbeiter/innen des BMF präsentierten die Konzepte und die Umsetzung der vom BRZ realisierten IT-Verfahren.

Thematisiert wurden besonders die IT-Systeme für die Budgeterstellung sowie das Berichtswesen. Dabei stand die Gestaltung wirkungsorientierter Berichte maßgeblich im Fokus. Weiters wurden die Änderungen in den IT-Lösungen durch die Haushaltsrechtsreform präsentiert und die Einführung der doppelten Buchführung in Konten („Doppik“) und ihren Herausforderungen näher betrachtet.

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