Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

04.12.2013 Digitale Hürden beseitigen

Grafische Darstellung der Trichterfunktion von e-SENS

In der EU gibt es viele Fortschritte, wie im E-Government, E-Health und E-Justice. Oft bleiben die Initiativen aber auf nationaler Ebene. Mit dem Projekt e-SENS sollen mögliche digitale Hürden vermieden werden. Das BRZ hilft tatkräftig mit.

Die Europäische Kommission hat im Programm zur Unterstützung der Politik für Informations- und Kommunikationstechnologien innerhalb des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation für besonders relevante Bereiche eine Reihe von Pilotprojekten der Mitgliedstaaten gefördert. Mit deren Hilfe sollen digitale Hürden zwischen EU-Staaten abgebaut werden oder diese im Vorfeld verhindern.

Österreich massgeblich an Pilotprojekten beteiligt

Initiativen zu elektronischer Identität und Vertretung (STORK, STORK 2.0), der Dienstleistungsrichtlinie (SPOCS), elektronischer Vergabe (PEPPOL), E-Health (epSOS) oder zu e-Justice (e-CODEX) sind entweder sehr weit fortgeschritten oder bereits erfolgreich abgeschlossen. Österreich, mit aktiver Beteiligung des BRZ, war als einziger Staat bei allen Projekten von Anfang an dabei und leistete einen maßgeblichen Beitrag. 

Trotz der bisher erzielten Erfolge ist eine nachhaltige, gesamteuropäische Entwicklung nur möglich, wenn die Pilotprojekte zu wiederverwendbaren Bausteinen und Lösungen konsolidiert werden. Deren Einsatz soll dann europaweit erfolgen. Hier setzt das 2013 gestartete Projekt Electronic Simple European Networked Services – kurz e-SENS – an.

e-SENS schafft Konsolidierung der Pilotprojekte

Das Konsortium des e-SENS-Projekts besteht aus 22 Partnern - 20 EU-Staaten sowie Norwegen und der Türkei.

e-SENS soll

  • eine gemeinsame Infrastruktur für interoperable öffentliche Dienstleistungen schaffen,
  • die Interoperabilität zwischen öffentlichen Verwaltungen in Europa erhöhen,
  • die Basis zu „Kerndienstplattformen“ legen, die grenzüberschreitende E-Government-Lösungen (gemäß EU-Verordnungsentwurf Connecting Europe) ermöglichen,
  • die Entwicklung eines europäischen digitalen Binnenmarkts fördern. 

Um diese Ziele zu erreichen, wird e-SENS grundlegende Bausteine wie elektronische Identität, elektronische Dokumente, elektronische Signatur, elektronische Zustellung oder Semantik bereitstellen. Diese Bausteine werden in verschiedenen Bereichen wie eGesundheit, e-Justiz, Geschäftsgründung oder e-Beschaffungswesen erprobt. So soll ihre Wiederverwendbarkeit und Skalierbarkeit nachgewiesen werden. Österreich wird dabei im e-Beschaffungswesen pilotieren. Alle Interessensgruppen sind eingeladen, dem Projekt zu folgen und sich aktiv einzubringen, um den gemeinsamen digitalen Binnenmarkt in Europa aufzubauen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.esens.eu.

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