Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

29.01.2014 e-Justice: Grenzüberschreitende Digitalisierung

Copyright: Bundesministerium für Justiz. BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski bei der e-Justice Konferenz 2014

Das Who is Who der europäischen Justiz traf sich bei der e-Justice Konferenz im Justizministerium (BMJ). Diskutiert wurde über elektronische Kommunikation und seine Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich. Als langjähriger IT-Partner der Justiz unterstützte das BRZ diese Veranstaltung.

Die diesjährige Konferenz unter dem Motto „e-Communication in the Field of Justice“ ist die zweite internationale Veranstaltung im e-Justice Bereich, die das Bundesministerium für Justiz federführend organisierte. Gefolgt waren der Einladung mehr als 150 Expertinnen und Experten aus den meisten EU-Mitgliedsstaaten, der Schweiz, Vertreterinnen und Vertreter des Europäischen Rates, der Europäischen Kommission, des Europarates sowie diverser europäischer Projekte.

Nationale und internationale Expertise

Copyright: Bundesministerium für Justiz Nationale und internationale Expertinnen und Experten auf der e-Justice Konferenz 2014 Bild vergrößern

Namhafte Vortragende bildeten den Reigen der Eröffnungsreden.  Unter ihnen waren unter anderem Fernando Paulino Pereira vom Generalsekretariat des Europäischen Rates, Dick Heimans von der Europäischen Kommission, Charalambos Macheros seitens der griechischen Ratspräsidentschaft und Mag. Georg Stawa von der Kommission zur Effizienzsteigerung der Justiz (CEPEJ) des Europarates. BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski gab in seinem Statement einen Überblick über die langjährige erfolgreiche Kooperation mit der Justiz und einen Ausblick für die weitere gemeinsame Zukunft. Generaldirektorin Mag. Tatjana Oppitz betrachtete die Partnerschaft mit dem BMJ seitens IBM Österreich. Der Leiter der Präsidialsektion im Bundesministerium für Justiz Sektionschef Dr. Josef Bosina stellte e-Justice in Österreich umfassend vor und ging näher auf das strategische Projekt Justiz 3.0 ein.

Anschließend starteten die vier Sessionen zu den Themen „e-CODEX“, „Videoconferencing“, „e-Filing and e-Delivery – national experiences“ und „e-Filing and e-Delivery – international experiences“.

Zum Abschluss dankte Dr. Wilfried Bernhardt, Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa, für die gelungene Konferenz und zog ein treffendes Fazit: Die Digitalisierung im täglichen Leben schreitet unaufhörlich und grenzüberschreitend voran. Die Justiz muss am Puls der Zeit bleiben, da sich die Bürgerinnen und Bürger entsprechende Services erwarten. Unterstützt wird dies durch den kontinuierlichen Austausch aller EU-Mitgliedsstaaten. Denn nur durch ständigen Wissenstransfer werden grenzüberschreitende Kooperationen IT-gestützt und effizient realisierbar.

Ehrung für Dr. Martin Schneider

Copyright: Bundesministerium für Justiz Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter gratuliert Dr. Martin Schneider zu seinen langjährigen Leistungen für die Justiz Bild vergrößern

Dr. Martin Schneider, CIO des BMJ, ist der E-Government-Pionier der Justiz. Für seine Leistungen überreichte ihm Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter zu seinem 60. Geburtstag eine Festschrift. Unter dem Titel „e-Justice in Österreich – Erfahrungsberichte und europäischer Kontext“ wird auf 800 Seiten der Status quo der Rechtsinformatik und Rechtsinformation in Österreich und Europa dargestellt.

Veranstaltungen

weitere Veranstaltungen ...