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13.06.2016 Co-Creation: Hohes Potential für moderne IT-Lösungen

Co-Creation im Bereich E-Democracy

Unterschiedliche Systeme gemeinsam zu entwickeln und sie damit gleich kompatibel zu machen ist nur ein wichtiger Aspekt von Co-Creation. So diskutiert in einer Expertenrunde bei der diesjährigen CeDEM.

Die CeDEM, die internationale Konferenz für E-Democracy und Open Government, ist jedes Jahr Treffpunkt für hunderte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung. Heuer widmete sie sich aktuellen Forschungen und Entwicklungen zu E-Participation, Open Data und Co-Creation.

Systeme gemeinsam entwickeln

Bei der Diskussionsrunde zu „Co-Creation in der öffentlichen Verwaltung“, an der u. a. Günther Lauer (BRZ), Peter Parycek (Donau-Uni Krems) und Christian Rupp (BKA) teilnahmen, kristallisierte sich eines ganz klar heraus: Um Innovation, Engagement, Partizipation und hohe Qualität sicherzustellen, ist eine gute Interaktion zwischen Verwaltung und Forschung nötig.

Dies betonte auch Günther Lauer, Bereichsleiter E-Government im BRZ: „Co-Creation bedeutet offene, übergreifende Zusammenarbeit. Es stellt im europäischen Kontext ein neues „Format“ für Forschungs- und Entwicklungsinitiativen dar. Statt unterschiedliche Systeme zu einem späten Zeitpunkt interoperabel zu machen, werden sie gleich gemeinsam entwickelt, basierend auf Standards und existierenden Building Blocks sowie unter Einbezug von betroffenen Umwelten. Co-Creation ist eine grundsätzliche Methode, die in den meisten Fällen einsetzbar ist und ein hohes Potential für die Optimierung von Lösungen beinhaltet. Dabei liegt der Fokus besonders auf Offenheit und Transparenz. So werden auch Anwendungen im Bereich E-Democracy von Co-Creation-Ansätzen profitieren.“