Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

06.08.2014 Bestnoten für E-Government in Österreich

Hand macht OK-Zeichen vor EU-Flagge

Die Ergebnisse der neuesten Vergleichsstudie zu Internetdiensten der Verwaltung („eGovernment Benchmark“) stellt Österreich ein sehr gutes Zeugnis aus. Als IT-Dienstleister des Bundes trägt das BRZ einen wesentlichen Teil dazu bei.

Dieses Jahr veröffentlichte die Europäische Kommission bereits die elfte „eGovernment Benchmark“-Studie. Sie bewertet und vergleicht den Fortschritt von E-Government Dienstleistungen aus 33 teilnehmenden Staaten (EU28 plus Island, Serbien, Norwegen, Schweiz und Türkei).

Die Untersuchung

Eine neue Erhebungsmethode und neue Kriterien wurden für die aktuelle Studie herangezogen: Zwei Mystery Shopper untersuchten dafür 2013 fünf zentrale Schlüsseltechnologien pro Staat, die als notwendige Voraussetzung gelten, um das volle Potenzial von E-Government zu nutzen. Zusätzlich wurden vier Lebenslagen für die Bewertung herangezogen.

Aufgrund der neuentwickelten Indikatoren und Erhebungsmethodik sowie der Auswertung nach Lebenssituationen ist eine direkte Vergleichbarkeit mit früheren Benchmark-Ergebnissen nicht möglich.

Das Ergebnis

Zusammen mit den Resultaten aus 2012 liegt nun das erste Gesamtergebnis vor: Österreich erhielt Bestnoten für die Verfügbarkeit von Schlüsseltechnologien wie beispielsweise der Handy-Signatur als Ausweis sicherer elektronischer Identität. Weiters wurden die öffentlichen Register, der elektronische Datensafe sowie die Möglichkeit, Services über zentrale Portale (Single-Sign-On) zu nutzen, positiv hervorgehoben.

Im Gesamtergebnis des eGovernment-Benchmark 2014 liegt Österreich nach dem völlig neuen Konzept deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Bei den Indikatoren "Transparency" und "Key Enablers" konnte sich Österreich jeweils unter den Top-5-Ländern positionieren. Auch beim Indikator "User Centricity" konnte sich Österreich im oberen Drittel platzieren. Bei "Business Mobility" liegen die österreichischen Ergebnisse über dem durchschnittlichen Wert; lediglich beim Indikator "Citizen Mobility" besteht Optimierungsbedarf.

Österreich gehört mit Dänemark, Spanien, Litauen, Norwegen und Portugal zur Gruppe jener Länder, die sich durch eine national besonders erfolgreiche Integration der Schlüsseltechnologien und ein hohes Niveau an Benutzerzentrierung auszeichnen, wobei für grenzüberschreitende Dienste Verbesserungspotential besteht.

„Für die österreichische Verwaltung bedeutet dies, den eingeschlagenen Weg der Orientierung an den Bedürfnissen von Nutzergruppen konsequent weiter zu verfolgen. Durch verstärkte Bewusstseinsbildung und ein breiteres, mehrsprachiges Angebot sollen auch die Menschen angesprochen werden, die zwar Interesse am elektronischen Amtsweg haben, diesen allerdings noch herkömmlich vornehmen“, so das Bundeskanzleramt. 

Eine grafische Darstellung der Ergebnisse und genaue Erklärung der Begriffe unter www.bka.gv.at

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