Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

07.10.2013 Automatenanbindung: Internationale Beachtung

Keynote Speaker Gerhard Köhle (BZR) am Podium International: Gerhard Köhle (BRZ) als Keynote Speaker über Österreichische Glücksspiellösungen in Las Vegas.

Auch über Europas Grenzen hinaus sorgt die Anbindung von Glücksspielautomaten an das BRZ für großes Interesse und Anerkennung. Österreich nimmt als Gesetzgeber auch in technischer Hinsicht eine Vorreiterrolle in der Automatenkontrolle ein und setzt dabei auf internationale Standards.

Die internationale Standardisierungsorganisation „Gaming Standards Association“ (GSA) hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und das BRZ eingeladen, die österreichische Lösung als Keynote auf ihrer Jahreshauptversammlung im Rahmen der größten amerikanischen Glücksspielmesse in Las Vegas zu präsentieren.

Martin Zigler als technischer Programmleiter des BMF und Gerhard Köhle, Management Consultant des BRZ, stellten die Ziele und die Grundpfeiler für die Umsetzung der Anbindung aller Glücksspielautomaten und Video-Lotterie-Terminals an das Bundesrechenzentrum sowie die grundlegenden technischen gesetzlichen Bestimmungen vor.

Nachdem sich das BRZ grundsätzlich wo immer möglich an internationalen Standards orientiert, wurde auch bei der Anbindung der Automaten auf moderne und durch die Industrie standardisierte Kommunikationsprotokolle gesetzt. „Für eine Kommunikation zwischen Systemen muss eine gemeinsame Sprache gefunden werden. Dafür sind Standards unabdingbar und GSA definiert diese Standards für die Glücksspielindustrie“, so Gerhard Köhle. 

Besonders beeindruckt waren das Board of Directors der GSA sowie die Messeteilnehmer/innen von der zeitnahen Umsetzung des Systems angesichts seiner hohen Komplexität. Die ersten Glücksspielautomaten konnten am 01.08.2013 an das BRZ angebunden werden. Auch das Konzept und die Umsetzung der Onlineplattform für die Automatenkontrolle fand große Beachtung. Spezielles Interesse an der Lösung zeigten auch Regierungsvertreter anderer Länder wie Finnland und Kanada.


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