Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

09.10.2014 Abgeordnete aus Berlin zu Gast im BRZ

Deutsche Abgeordnete zu Besuch im BRZ

Eine hochrangige Delegation aus Deutschland diskutierte mit BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski über die Notwendigkeit von leistungsfähigen IT-Dienstleistungsanbietern, Möglichkeiten der Effizienzsteigerung und die Umsetzung von E-Government-Strategien.

Auf ihrer Informationsreise nach Wien besuchten der Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit des Abgeordnetenhauses von Berlin und der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres das BRZ.

Der Tag begann mit einer Vorstellung des Unternehmens. Die Delegation bekam einen Überblick über das BRZ und dessen Status in der österreichischen Verwaltung. Erich Albrechtowitz vom Bundesministerium für Finanzen sprach in seinem Vortrag über die Automation der Personalgeschäftsprozesse im IT-Verfahren „Personalmanagement des Bundes (PM-Bund)“. Thematisiert wurden dabei die Vorteile für die Verwaltung sowie die enge Kooperation mit dem BRZ als ihren IT-Dienstleister. 

Im Anschluss diskutierten die Gäste u. a. mit BRZ-Geschäftsführer DI Roland Jabkowski darüber, „Warum die Verwaltung einen leistungsfähigen IT-Dienstleister braucht“ und wie deren Effizienz gesteigert werden kann.

Roland Jabkowski ist der Ansicht, dass die Verwaltung künftig nicht nur durch IT unterstützt wird, sondern nur noch durch IT funktionieren kann. IT-Dienstleistungszentren bringen den Vorteil von maßgeschneiderten Services mit maximaler Kosteneffizienz sowie höchst möglicher Sicherheit und Datenschutz. Damit das volle Potenzial solcher Unternehmen ausgeschöpft werden kann, ist es wichtig u. a. klare gesetzliche Regelungen zu schaffen, zentrale Steuerungsgremien einzurichten und eine zentrale Finanzierung zu sichern. „Eine stringente Steuerung der Verwaltungs-IT ist eine der Voraussetzungen für den Erfolg eines IT-Dienstleistungszentrums“, betont der BRZ-Geschäftsführer. 

Ein für Deutschland im Moment brisantes Thema wurde ebenfalls genauer beleuchtet – der elektronische Akt im Bund (ELAK). Die deutsche Regierung plant das Pendant namens „eAkte“ einzuführen. Die Umstellung in der Verwaltung soll bis 2020 Realität werden. In Österreich ist der ELAK bereits seit 2004 erfolgreich im Einsatz – die Geschäftsstücke werden in den österreichischen Ministerien seitdem vollelektronisch erzeugt, verwaltet und bearbeitet. Der ELAK gilt als europaweites Vorzeigeprojekt bei der Umsetzung von E-Government-Strategien.

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