Über das BRZ

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und markt­führende E-Government-Partner der österreichischen Bundes­verwaltung.

28.06.2013 Green ICT-Studie zeigt grosses Potenzial auf

Green ICT Gruppenfoto v.l.n.r.: Mag. Andreas Reichhardt (BMVIT), DI Theresia Vogel (KIima- und Energiefonds), SC Dr. Gerhard Popp (BMF), Mag. Christine Sumper-Billinger (BRZ), Dr. Lothar Roitner (FEEI), Dr. Maria Bendl (BMWFJ), Mag. Peter Koren (IV)

Mit der Studie „Green ICT in Österreich“ wurden erstmals umfassende Daten zu den ökologischen und ökonomischen Effekten von Green ICT erhoben. Forcierte Entwicklung und Anwendung von Green ICT sichert eine nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Die Studie „Green ICT in Österreich – Potenziale und Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduktion von klimarelevanten Emissionen“ wurde vom Bundesrechenzentrum (BRZ), dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und der Industriellenvereinigung (IV) in Auftrag gegeben. Green ICT bedeutet Informations- und Kommunikationstechnologien so zu nutzen und einzusetzen, dass diese zur Reduktion von Co2-Emissonen und des Energieverbrauchs sowie zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen.

Ein echter Wachstumstreiber

Die Studienergebnisse weisen Green ICT das Potenzial aus bis zum Jahr 2020 zusätzlich mehr als 60.000 Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen und 7 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Produktion zu leisten. Damit ist Green ICT ein echter Wachstumstreiber. Dafür müssen aber bereits jetzt entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Angesichts dessen fordert die Industrie den forcierten Ausbau leistungsfähiger Hochgeschwindigkeitsnetze sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz und eine deutliche Ausweitung der öffentlichen Ausgaben für nichtnukleare Energieforschung um 150 Mio. Euro.

Dr. Gerhard Popp, Sektionschef im Bundesministerium für Finanzen (BMF) Dr. Gehard Popp, Sektionschef im Bundesministerium für Finanzen (BMF)

„Das BMF hat sich im Vorfeld ganz besonders für die Studie, die zum ersten Mal schwarz auf weiß die vielen Vorteile von Green ICT aufzeigt, stark gemacht. Denn unser Ziel ist es, Österreich an der Spitze der IKT-Nationen zu positionieren, um gegenüber anderen Ländern einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen und die Lebensqualität der Menschen weiter zu verbessern“, betonte SC Dr. Gerhard Popp, Sektionschef der Sektion V – IT, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – im Bundesministerium für Finanzen (BMF). „Investitionen in Green ICT können den Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Ranking deutlich nach vorne bringen. Das bedeutet mehr Jobs, mehr Wertschöpfung und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Grünstes Rechenzentrum Österreichs

Mag. Christine Sumper-Billinger, BRZ-Geschäftsführerin Mag. Christine Sumper-Billinger, BRZ-Geschäftsführerin

Das BRZ wird in der Studie als Best Practice-Beispiel im Bereich „Rechenzentren“ für erfolgreich umgesetzte Green IT-Initiativen explizit hervorgehoben. „Als IT-Dienstleistungszentrum des Bundes sehen wir es als unsere Verpflichtung an einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten mit dem Ziel, „grünstes Rechenzentrum Österreichs“ zu werden. Als Ergebnis eines dreijährigen Umweltpakets konnten wir dabei den Strombedarf um 25 Prozent senken. Das entspricht einer Einsparung von jährlich 950 Tonnen Co2-Ausstoß bzw. dem Energieverbrauch von 2.000 Haushalten. Die Ergebnisse der Green ICT-Studie bestätigen unseren Weg und sind Ansporn die Green IT-Initiativen konsequent fortzuführen“, betonte Mag. Christine Sumper-Billinger, Geschäftsführerin der BRZ GmbH.

Die Executive Summary der Green ICT-Studie finden Sie hier.

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